Das Niveau der gesetzlichen Altersversorgung sinkt immer weiter; das ist leider eine Tatsache.
Auszug aus dem Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung 2025:
Das Sicherungsniveau vor Steuern, das die Relation von Renten zu Löhnen zum Ausdruck bringt, beträgt derzeit 48,2 %. Längerfristig sinkt das Sicherungsniveau über 46,6 % im Jahr 2030 bis auf 44,9 % zum Ende des Vorausberechnungszeitraums im Jahr 2036.
Der Rückgang des Sicherungsniveaus vor Steuern macht deutlich, dass für die Versicherten Handlungsbedarf besteht, die Einkommen im Alter zu verbessern. Es ist daher ratsam, frühzeitig die finanziellen Spielräume des Alterseinkünftegesetzes und die staatliche Förderung zu nutzen, um eine zusätzliche Vorsorge aufzubauen.
Stand 31.12.2024 erhielten Männer durchschnittlich 1.405 Euro monatliche Rente von der gesetzlichen Rentenversicherung; bei Frauen lag der durchschnittliche monatliche Zahlbetrag für Altersrenten bei 955 Euro.
Quelle: RVB (bmas.de)
Wer also heute nicht vorsorgt, muss sich später auf finanzielle Probleme einstellen. Es gilt daher, die entstandene Rentenlücke durch eine zusätzliche Altersversorgung auszugleichen, um den erworbenen Lebensstandard im Alter halten zu können.